Ein gemeinsames Haushaltsbuch für zwei Handys. Du fotografierst den Kassenbon, die App liest ihn und verteilt die Positionen auf eure Kategorien. Euer Haushalt hat einen eigenen Zugang und eigene Daten — niemand sonst sieht eure Einkäufe, auch nicht Tobi.
Öffne den Link, den du bekommen hast. Er gilt einmal und läuft nach sieben Tagen ab. Dahinter suchst du dir zwei Dinge selbst aus.
Der Name ist euer Zugang, kein Anzeigename: 3 bis 20 Zeichen, nur Kleinbuchstaben, Ziffern und Bindestrich. Das Passwort braucht mindestens acht Zeichen. Ihr tippt beides einmal pro Handy und danach ein Jahr lang nicht mehr — es darf also lang und sperrig sein.
Kein „Passwort vergessen“. Es gibt keinen Mailversand. Wenn es weg ist, muss Tobi es von Hand zurücksetzen. Schreib es dir also auf oder leg es in deinen Passwortspeicher.
Damit es sich wie eine App anfühlt und ohne Adressleiste öffnet: In Safari auf das Teilen-Symbol unten tippen, nach unten scrollen, Zum Home-Bildschirm wählen, Namen bestätigen, hinzufügen.
Auf Android geht dasselbe in Chrome über die drei Punkte oben rechts und Zum Startbildschirm hinzufügen.
Macht das auf beiden Handys. Danach gleichen sie sich von selbst ab, und ihr seht denselben Stand.
Ihr startet mit fünf neutralen Kategorien. Die sind nur ein Vorschlag. Unter Mehr → Kategorien & Budgets benennt ihr sie um, legt neue an und tragt Monatsbudgets ein. Ohne Budget funktioniert alles, nur der Vergleich oben auf der Startseite entfällt.
Die Reihenfolge bestimmt ihr selbst. Am Griff aus drei Balken links festhalten und die Zeile an ihren Platz ziehen. In dieser Reihenfolge stehen die Kategorien später beim Erfassen — was ihr oft braucht, gehört nach oben.
Eine Kategorie, in der schon Beträge stecken, verschwindet beim Entfernen nicht wirklich — sie wird nur ausgeblendet. Die alten Einträge bleiben in der Monatssumme.
Das ist der Regelweg. Großer Knopf auf der Startseite, Bon fotografieren, fertig. Der Eintrag erscheint sofort als wird gelesen, die Auswertung läuft im Hintergrund weiter. Wenige Sekunden später trägt sich das Ergebnis selbst nach — du kannst das Handy in der Zwischenzeit weglegen.
Nach der Aufnahme fragt die App kurz nach. Jetzt auswerten ist der große Knopf — der Regelfall. Hat der Bon noch eine Seite, führt der flache Knopf darunter zurück in die Kamera; bis zu fünf Aufnahmen gehen zusammen in eine Auswertung. Liegt der Bon schon als Bild auf dem Handy, führt der schmale Link Foto aus der Galerie in denselben Ablauf.
1 Bon braucht noch eine Prüfung. 14,50 € zählen oben noch nicht mit.
PrüfenIn der Liste darunter siehst du am Vermerk hinter dem Laden, was mit dem Bon gerade los ist.
Kein Netz im Laden? Fotografiere trotzdem. Die Aufnahme bleibt auf dem Handy, am Eintrag steht wartet auf Verbindung, und sobald du wieder Empfang hast, wertet die App sie von selbst aus — auch wenn du sie zwischendurch geschlossen hast.
Ging etwas schief? Bei unlesbarem Foto oder wackliger Verbindung steht der Grund am Eintrag. Nochmal auswerten schickt denselben Bon erneut durch — hochgeladen wird dabei nichts, das Foto liegt schon auf dem Server. Auch ein Bon, der schon gelesen wurde, lässt sich noch einmal auswerten: im Fenster Posten ganz unten. Praktisch, wenn du eine zweite Seite nachreichst. Die bisherige Zuordnung wird dabei ersetzt, deshalb fragt die App vorher nach.
Was die Erkennung sicher weiß, landet direkt in der Kategorie. Nur Unklares kommt in den Klärkorb — bei den ersten Bons meist zwei bis fünf Posten, später kaum noch welche. Tipp auf zuordnen, dann auf die passende Kategorie.
Und hier lernt die App. Lässt du das Häkchen bei künftig automatisch so zuordnen stehen, merkt sie sich den Artikelnamen. Beim nächsten Mal wird nicht mehr gefragt. Ob Cola zu Getränken oder zu Süßem gehört, kann kein Programm erraten — einmal entscheiden, danach weiß es die App.
Meist schlägt die App schon eine Kategorie vor — dann steht statt der ganzen Liste nur dieser eine Chip da, daneben andere Kategorie › für alle übrigen. Sind mehrere Vorschläge offen, übernimmt sie ein Knopf oben auf einmal. Ein Vorschlag ist dabei nur ein Vorschlag: Er wird nie von allein gebucht, und aus der Sammelübernahme merkt sich die App bewusst nichts.
Zwei Abkürzungen: Ab zwei offenen Posten kannst du oben mehrere auswählen und gemeinsam zuordnen, praktisch bei lauter Kleinkram. Und ein einzelner Posten — etwa ein Multipack aus Süßem und Getränken — lässt sich über auf mehrere Kategorien aufteilen auf mehrere verteilen.
Liegen mehrere Bons bereit, öffnet Fertig gleich den nächsten, statt das Fenster zu schließen; oben steht dann, der wievielte gerade dran ist. Später bricht ab.
Später etwas falsch zugeordnet gefunden? An jedem gescannten Bon steht Posten. Dahinter liegt die Artikelliste; ein Tipp auf eine andere Kategorie hängt den Artikel um. Unter Mehr → Gelernte Zuordnungen siehst du alles Gemerkte — dort klappt ein Tipp auf den Artikel die Kategorien auf und hängt die Zuordnung direkt um; daneben steht, wann sie gelernt wurde.
Für Einkäufe ohne Bon und für alles, was schneller getippt als fotografiert ist. Bonsumme eintragen, dann auf die Kategorien verteilen. Der REST-Knopf neben jeder Kategorie übernimmt den offenen Betrag mit einem Tipp.
Beim typischen Einkauf heißt das: Summe eintippen, bei den Ausnahmen den Betrag eintragen, bei der Hauptkategorie auf REST tippen, speichern. Erst wenn der Rest bei 0,00 steht, lässt sich der Bon sichern — so bleibt nichts liegen.
Gibt es schon einen Bon mit gleichem Laden, Datum und Betrag, fragt die App nach, bevor sie ihn ein zweites Mal anlegt. Beim Foto merkt sie es auch und legt den Bon zum Prüfen vor.
Die Pfeile oben wechseln den Monat. Die Einkäufe darunter sind nach Kalenderwochen gruppiert, jede mit ihrer Wochensumme. Ein Tipp auf eine Kategorie filtert die Liste und zeigt statt der Bonsummen die Anteile dieser einen Kategorie.
Die große Zahl zählt nur, was auf Kategorien verteilt ist. Nur so lässt sie sich mit dem Budget darunter vergleichen. Liegt noch ein Bon im Klärkorb, fehlt sein Betrag oben — der blaue Hinweis nennt dir genau diese Differenz.
Die Hochrechnung rechnet euer bisheriges Tempo auf den vollen Monat hoch. Grundlage ist der tatsächlich erfasste Zeitraum, nicht der abgelaufene Kalendermonat. Unter sieben Tagen bleibt sie aus, dafür ist die Grundlage zu dünn. Reißt das Tempo das Budget, wird die Zeile rot.
Beide Handys halten eine eigene Kopie und gleichen sich automatisch ab: alle 20 Sekunden, während einer laufenden Auswertung schneller, und immer dann, wenn ihr die App in den Vordergrund holt. Ihr müsst nichts drücken.
Ohne Verbindung geht es weiter. Erfassen funktioniert auch im Funkloch, oben rechts steht dann offline · wird nachgetragen. Sobald wieder Netz da ist, wandert alles von selbst hoch. Nur die Bon-Erkennung braucht Verbindung.
Eine Grenze. Ändert ihr beide im selben Moment etwas an den Kategorien oder Läden, gewinnt der zuletzt gespeicherte Stand, und die andere Änderung ist weg. Erfasste Einkäufe gehen dabei nie verloren. In der Praxis heißt das: Kategorien legt einer von euch an, nicht parallel.